Autor Thema: Eisernes Kreuz (EK) vor 1914  (Gelesen 91061 mal)

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Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #50 am: Fr, 02. April 2010, 20:15 »
Im Gegensatz zu dieser Allerhöchsten Entschließung gibt es jedoch Abweichungen bei den tatsächlichen Ausführungen, die unter dem einheitlichen Datum vom 19.1.1873 ausgegeben wurden. Für die 1.und 2. Klasse des Eisernen Kreuzes gab es offensichtlich eine Sammlerurkunde mit dem etwas mißverständlichen Text "....das Eiserne Kreuz 2. Klasse und demnächst das Eiserne Kreuz 1. Klasse verliehen....".Welche Klasse tatsächlich mit der Urkunde vergeben wurde, ist so nicht zu erkennen. Daneben gab es jedoch Einzelurkunden für die 2. Klasse, sowohl für Kämpfer als auch für Nichtkämpfer ".....am weißen Bande mit schwarzer Einfassung". Es läge nun der Schluß nahe, daß es bei mehr als 1300 Verleihungen Einzelurkunden auch für die 1. Klasse gegeben haben müsse. Solche Urkunden sind jedoch meines Wissens nicht bekannt, ein Beleg oder Hinweis in der Literatur ließ sich ebenfalls nicht finden. Das Besitz-Zeugnis für die 2.Klasse folgt der Allerhöchsten Entscheidung vom 1.8.1871 ; jedoch ohne die vorgeschlagene Bemerkung hinsichtlich der Zivil-Anstellungs-Scheines.Möglicherweise wurden getrennte Dienststellen , ähnlich denen von 1815,ausgestellt. Auch hier sind Besitz-Zeugnisse für die 1. Klasse des Eisernen Kreuzes nicht bekannt.



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Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #51 am: Fr, 02. April 2010, 20:49 »
Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes 1870



Am 22.3.1871, seinen 75 Geburtstag, verlieh Wilhelm I. von Preußen sieben Großkreuze des Eisernen Kreuzes. Im Gegensatz zu 1813 dienten sie nicht dem Ansporn und der Motivation eines noch nicht entschiedenen Kampfes sondern drückten Dankbarkeit und Respekt für militärische Taten aus , als der Frankreichfeldzug bereits entgültig ein Siegesfeldzug war. Letztlich spiegelt sich das auch in dem einheitlichen Datum , das wie ein Schlußstrich wirkt.Ausgezeichnet wurden :
-der Chef des Generalstabes Graf Moltke,
-fünf Oberbefehlshaber der Armee (SKH der Kronprinz
von Preußen , SKH Prinz Friedrich Carl,SKH der Kronprinz von Sachsen,
General der Kavallerie von Manteufel und der General der Infanterie
von Goeben ),
- der kommandierende General des XIV.Armeekorps von Werder.

Die Verleihungen erfolgten ohne Aufwand, einfach per königlichem Schreiben und Übersendung der Auszeichnung.Preußen blieb auch im Sieg dankbar zurückhaltend ( in der Form , nicht in den  Forderungen ) , man hatte >>....seine Pflicht getan<< und Euphorie ,wie wir sie später bei den höheren Stufen des Ritterkreuzes von 1939 zu verzeichnen haben, wurde als unpassend empfunden. Die Verleihungen wurden im Staatsanzeiger und im Militär-Wochenblatt mit gleichlautendem Text am 25.3.1871 veröffentlicht.
Die persönlichen Übersendungsschreiben würdigen die Voraussetzungen für die Verleihung und betonen ausdrücklich den statutenmäßigen Anspruch.
Schreiben an den Gen.d.Inf. von Goeben :
>> Ich erinnere Mich an den heutigen Tage gern der Verdienste, welche Sie sich an der Spitze des VIII. Armeekorps und demnächst als Führer der Ersten Armee in zahlreichen Schlachten und Gefechten erworben haben. Unter Ihrer sicheren und kühnen Leitung sind die Truppen stets zum Siege geführt worden.Freudigkeit sowie feste Zuversicht und Vertrauen zu dem bewährten Führer verbürgten stets den Erfolg.Ich verleihe Ihnen deshalb als Beweis Meiner Anerkennung und aufrichtigen Dankbarkeit und namentlich statutengemäß für den selbstständig erfochtenen Sieg bei St.Quentin das Großkreuzdes Eisernen Kreuzes,dessen Insignien anbei folgen.
Berlin , den 22.März 1871
gez.Wilhelm


An den General der Infanterie v. Goeben, Kommandierender General des VIII. Armeekorps.<<

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Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #52 am: So, 04. April 2010, 19:00 »
Schreiben an den General der Kav.von Manteufel:

>> Ich erinnere Mich an den heutigen Tage , wo Mir die Dankbarkeit und Zuneigung Meines Volkes in einer Mich bewegenden Weise entgegentragen wird, gern der Männer, welche durch sichere und kühne Leitung ihrer Truppen die Erfolge herbeigeführt haben, auf welche das Vaterland jetzt in dankbarer Bewunderung hinblickt. Die blutigen , aber stets siegreichen Schlachten, welche das I. Armeekorps unter ihrer Führung vor Metz durchkämpft, die Erfolge, welche sie an der Spitze der I.Armee im Norden Frankreichs, namentlich in den selbstständig erfochtenen Siegen bei Amiens und an der Hallue und demnächst als Führer der Südarmee auf dem südlichen Kriegstheater durch die Vernichtung einer feindlichen Armee an der Schweizer Grenze errungen haben, geben ihnen ein statutenmäßiges Anrecht auf die Verleihung des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes, dessen Insignien Ich ihnen als den wohlverdienten Beweis Meiner Anerkennung und Dankbarkeit beifolgend übersende,Berlin , 22.3.1871.<<

Schreiben an den General v. Werder:

>> In dankbarer Erinnerung an die von ihnen während des nunmehr beendeten Feldzuges geleisteten hervorragenden Dienste, unter denen die Eroberung der wichtigen Festung Straßburg, sowie die dreitägige selbstständige geleitete siegreiche Schlacht in der Position bei Belfort, den ersten Platz einnehmen,verleihe Ich Ihnen hierdurch statutengemäß und als Anerkenntnis dieser Taten das Großkreuz des Eisernen Kreuzes und lasse ihnen die Insignien desselben als Zeichen meiner Dankbarkeit anbei zugehen,Berlin,22.3.1871.<<

Es ist davon auszugehen,daß die anderen Übersendungsschreiben ähnlich abgefaßt waren, wenn man von persönlich-familiären Wendungen ( Kronprinz,Prinz Friedrich Carl und später der Neffe Kaiser Wilhelm I. , Großherzog Friedrich Franz II. von Meklenburg-Schwerin) einmal absieht.Aus dem Großkreuz an den Großherzog Friedrich Franz II. von Meklenburg-Schwerin vom 2.12.1871 hat man verschiedentlich versucht eine Nachverleihung infolge guter Beziehungen zu konstruieren.Eine wichtige Mitwirkung am 70er Krieg kann man dem Großherzog nicht absprechen: die Einschließung von Metz , die Belagerung von Toul, die Beschießung und Einnahme von Soisson ( Eisernes Kreuz 1.Kl.) , die Einschließung von Paris und die Schlachten bei Loigny-Poupry,Orléons, Beaugency-Cravant, Le Mans sind mit seinem Namen verbunden. Insbesondere bei der Einnahme von Orléons gelang Friedrich Franz II. der unbeschädigte Besitz der beiden wichtigen Loirre-Brücken, eine Eroberung, die er auch zu halten verstand.Später nannte man das >>die Wacht an der Loire<< : Eine starke französische Übermacht unter General Chanzy, der als einer der fähigsten Köpfe der Generalität galt, berannte vom 7.-10.12.1870 die deutschen Stellungen, Das Kräfteverhältnis betrug 100 000 Franzosen zu 30 000 Deutsche-aber die Front hielt.


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Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #53 am: Di, 06. April 2010, 19:21 »
Eigenartig ist natürlich doch, daß die Großkreuzverleihung erst nach der gemeinsamen Vergabe an die anderen sieben Ausgezeichneten erfolgte. Der Großherzog war also zunächst nicht vorgesehen.Möglicherweise wurde mit der Begründung interverniert, wenn Prinz Friedrich Carl das Großkreuz erhalten habe, dann könne man es Friedrich Franz II. nicht verweigern.Am 24.11.1870 hatte das Große Hauptquartier dem Großherzog befohlen seine Truppen mit der 2. Armee des Prinzen Friedrich Carl zu vereinen. Zusammen schlugen sie am 2.12.1870 ( man beachte das Datum gegenüber dem Verleihungsdatum ) bei Loigny-Popry das XVI. und XVII. französische Armeekorps, was zur kampflosen Übernahme von Orléans führte.
Es wirkt fast wie eine Bestätigung auf die Großkreuzverleihung vom 2.12., daß am 5.12.1871 noch das Eichenlaub zum Pour le Mérite nachgereicht wurde-aber das ist hypotetisch.
Stellt man die Leistung des Großherzogs im Verlauf des Krieges von Anderen erbrachten Taten gegenüber , so ergeben sich durch das buchstabengetreue Festhalten an den Statuten zweifellos Ungerechtigkeiten .Andere Korpsführer , die gleiche oder größere Erfolge, jedoch unter einem Armee-Oberkommando stehend,errangen;konnten für ein Großkreuz nicht berücksichtigt werden.
>>Man denke hier z.B.an Konstantin von Alvesleben, der die Schlacht von Vion-ville/Mars la Tour, die wohl härteste des Feldzuges, mit seinem III.Korps aus eigenem Entschluß angenommen und durchgestanden hatte.<<
Zu den acht Beliehenen kam noch das Großkreuz von Wilhelm I., das dieser am 16.6.1871 beim Einzug der Truppen in Berlin zu Ehren der Armee anlegte. Offiziell trug er die Auszeichnung nicht, er ist aber auf Gemälden mit dem Großkreuz dargestellt.Noch ein halbes Jahr vor seinem Tode zeichnete ihn der berühmte Maler Anton Werner am 15.10.1887 mit dem Großkreuz.
Von den neun Großkreuzen sind drei als Originale vorhanden,die hier erstmals in Farbe dargestellt werden können:
-Großkreuz von Goeben
-Großkreuz Kronprinz Friedrich Wilhelm
-Großkreuz König Wilhelm I.v.Preußen
aus dem heutigen Beständen der Sammlung Preußischer Kulturbesitz.Zu den Kreuzen lassen sich folgende Angaben machen:
Abmessungen
Kreuz von Goeben            60x60,5 mm
Kreuz Kronprinz               60x60,5 mm
Kreuz König Wilhelm I.      60x60,0 mm
Gewicht
Kreuz von Goeben            44,7 g
Kreuz Kronprinz               47,2 (m.Nadel)
Kreuz  König Wilhelm        43,0 g
Riffelung
Kreuz von Goeben            21 Kerben/cm
Kreuz Kronprinz               21 Kerben/cm
Kreuz König Wilhelm I.      21 Kerben/cm
Die Übereinstimmung ist offenkundig. Die Größenangaben bei von Hessenthal/Schreiber Nr.1292 von 68 mm sind damit eindeutig wiederlegt . Das Band ist 57 mm breit mit zwei je 11 mm breiten Seitenstreifen ( bei HuS 10 mm ) . Insgesamt abweichend ist das Großkreuz von König Wilhelm I., auch in der Bandbreite. Sie beträgt 51 mm mit zwei je 9 mm breiten Seitenstreifen.
Alle Großkreuze von 1871 wurden nach dem Tode der Inhaber dem Zeughaus in Berlin vermacht . Lediglich das Großkreuz des General von Manteuffel gelangte über einen Umweg dort hin . Da seine Söhne infolge Erbstreitigkeiten den gesamten Nachlaß auf den Markt brachten und in Berlin versteigern ließen, erwarb auf diesem Wege das Zeughaus alle militärischen Objekte.Darunter befand sich offensichtlich auch ein Zweitstück des Großkreuzes, das später durch Tausch in die Sammlung Aurich gelangte.
Höhe :         64,6 mm
Breite :        64,0 mm
Gewicht:      43,6 g
Riffelung :    21 Kerben/cm
Bandbreite : 57 mm
Friedrich Heyde schreibt dazu:
>>Max Aurich glaubte irrtümlich, daß es sich bei diesem Exemplar um das verliehene Original handelt.Ein Vergleich mit den GK im Bestand ZHS ,ehem,läßt,wegen der deutlichen abweichenden , kleineren Platte und des extrem breiten Rahmens beim Manteuffel-GK nur den Schluß zu, daß dieses ein, allerdings vielleicht häufig, oder gar ständig , getragenes Zweitstück des GFM sein wird.<<
Insofern ist das bei Bowen abgebildete Großkreuz aus dem Bestand des Armeemuseums in Liége/Belgien mit einem Durchmesser von 60mm nicht als Original anzusprechen.Auch die Behauptung >>This cross is almost identical to the Grand Cross of Kaiser Wilhelm 1st.<<-kann so nicht stehenbleiben.Allein schon die Aufhängung zeigt beim Original eine völlig andere Öse, identisch mit der bei den Exemplaren von Goeben und dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm.



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Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #54 am: Mo, 03. Januar 2011, 18:09 »
Katalogteil

Königreich Preussen

_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 1813

Verleihungszeitraum
1813-1815, Vererbung bis 1839
Stiftung durch/am
König Friedrich Wilhelm III. von Preußen , Breslau
10.03.1813
Klassen
Großkreuz,1.Klasse, 2.Klasse
Eisernes Kreuz mit goldenen Strahlen, sogenannter "Blücherstern", per Allerhöchster Erschließung vom 26.07.1815
Band
Großkreuz-57 mm/schwarz/2 weiße Seitenstreifen ( 10 mm) /2 schwarze Kanten (3 mm)
2.Klasse am Band für Kämpfer - 36 mm/schwarz/2 weiße Seitenstreifen (6,5 mm)/2 schwarze Kanten (1 mm)
2.Klasse am Band für Nichtkämpfer - 36 mm/weiß/2 schwarze Seitenstreifen (6,5 mm)/2 schwarze Kanten (1mm)

1


_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 1.Kl.1813, 2.Form

Material
Eisenkern/Silberrahmen
44,5 x44,0 mm,15,96 g
Rückseitig 8 gelötete Halteöse zum Aufnähen,
altere Anfertigung.
1.Form war ein Bandkreuz aus Stoff. Ab August 1813 wurden wegen der Schlechten Haltbarkeit der Stoffkreuze solche aus Metall verliehen.
OEK 1898,HuS 1288

2

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 2.Kl.1813

Material
Eisenkern/Silberrahmen
42,0x41,0 mm,17,79 g
Eisenkern gesprungen.
OEK 1899, HuS 1289/1289a

3

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 2.Kl.1813

Material
Eisenkern/Silberrahmen
41,0x41,5 mm,14,91 g
Eisenkern gesprungen, am Originalband.
1838 wurde die eigentliche Rückseite in der Trageweise als Vorderseite anerkannt.
OEK 1899, HuS 1289/1289a



_____________________________________________________________________________________________________________________________________
« Letzte Änderung: Mo, 18. April 2022, 07:27 von kka67 »
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Re: Re: Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #55 am: Mi, 05. Januar 2011, 19:37 »
hmh, ... sorry, wenn ich hier einfach so dazwischenfunke!?
aber ich wüßte gerne die quelle zu den brillantenträgern?
habe gerade den "von seemen" vor mir liegen ...
und es gibt doch ein paar abweichungen!?
grüße
ghostwriter


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Re: Re: Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #56 am: Do, 06. Januar 2011, 15:19 »

Hallo Ghostwriter

Die Quelle der aufzählung zu den Brillantenträgern stamt aus dem Buch

Edition Deutsches Ordensmuseum
Gegenwart und Geschichte des Auszeichnungswesens
Das Eiserne Kreuz 1813-1939
1990

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Re: Re: Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #57 am: Do, 06. Januar 2011, 15:52 »
4

_______________________________________________________________________________________________________________________

Mützenblech 1813

Material
Eisenblech
61,0x61,5 mm,7,00 g
Original Mützenbeschlag eines Landwehr-Tschakos von 1813
"Mit Gott/für König und Vaterland/1813",
Fundzettel: "Kreuz in der Trageweise als Vorderseite am Czako,wie es die Landwehr 1813 trug.
Gefunden in Peglitz".



Königreich Preussen

_______________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 1870

Verleihungszeitraum
1870-28.2.1873,Nachverleihungen möglich
Stiftung durch/am
König Wilhelm I.von Preußen ,Berlin 19.7.1870
Klassen
Großkreuz,1.Klasse,2.Klasse
Silbernes Eichenlaub mit der Jubiläumszahl "25" zum >Eisernen Kreuz 2.Kl. von 1870,
gestiftet vom deutschen Kaiser und König von Preußen Wilhelm II.am 18.8.1895 aus Anlaß der 25.Wiederkehr des Sieges.
Band
Großkreuz- 57 mm/schwarz/2 weiße Seitenstreifen (10 mm) 2 schwarze Kanten (3 mm)
2.Klasse am Band für Kämpfer-30 mm/schwarz/2 weiße Seitenstreifen (5mm) /2 schwarze Kanten (2 mm )
2.Klasse am Band für Nichtkämpfer-30 mm/weiß/2 schwarze Seitenstreifen (5 mm)/2 weiße Kanten (2 mm )
Variante Bandbreiten sind unter der jeweiligen Katalog-Nummer angegeben.

5/5 a

_______________________________________________________________________________________________________________________


Großkreuz des Eisernen Kreuzes 1870

Material
 Eisenkern/Weißmetallrahmen
59,0 x 58,0 mm, 34,12 g
5a  - Weißmetallkern/Weißmetallrahmen
63,0 x 63,0 mm , 32,13 g
Museumsanfertigung.
OEK 1902 HuS 1292


6

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 1.kl.1870

Material
Eisenkern/Silberrahmen
42,5 x 42,0 mm, 15,32 g
GODET,breite Nadel mit 2 Steckhaken.
Eisenkern im Zentrum gesprungen,
Kreuz berieben.Rückseitig Herstellermarke GODET,
OEK 1903, HuS 1293

7

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

 Eisernes Kreuz 1.Kl. 1870

Material
Eisenkern/Silberrahmen
42,0 x 42,0 mm, 16,83 g
Rückseitig polierte Silberplatte, neben dem Nadelhaken rechts Herastellermarke WS,
OEK 1903 , HuS 1293


8

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 2.Kl.1870 mit Eichenlaub "25"

Material
42,0x41,5 mm, 17,83 g
Eichenlaub Silbern poliert
17,5 x 23,0 mm , 3,11 g
Luxusausführung im grünbezogenen Etui mit kleinen aufgeprägten EK`s.
OEH 1904 , HuS 1294



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« Letzte Änderung: Mo, 17. Januar 2011, 20:17 von Hubert »
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Re: Re: Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #58 am: Mi, 12. Januar 2011, 13:04 »
9

_______________________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 2.Kl.1870 mit Eichenlaub "25"

Material
Eisenkern/Weißmetallrahmen
42,5x41,5 mm, 29,11 g
Eichenlaub Bronze versilbert
 17,5x24,0 mm, 3,88 g
Rahmen mit angeprägter und durchbohrter Halböse.
Aufhängung mit Zwischenring.
Eichenlaub hohl geprägt, rückseitig zwei runde Befestigungssplinte.
OEK 1904/1905 , HuS 1295

10
_________________________________________________________________________________________________________________________

Eisernes Kreuz 2.Kl. 1870, Reduktion

Material

Eisenkern/Silberrahmen
33,0 x 33,0 mm, 9,82 g
Band 25 mm/schwarz/2 weiße Seitenstreifen
(4 mm ) 2 schwarze Kanten ( 1 mm)
Reduktionen werden als "Prinzengröße" bezeichnet.
OEK-,HuS-


11

_____________________________________________________________________________________________________________________________________

Große Ordensspange mit Eisernen - Kreuz 2.Kl. 1870 mit Eichenlaub "25"


Material
Eisenkern/Silberrahmen
42,0 x 42,0 mm
Eichenlaub Silber
17,5 x 23,0 mm
OEK 1904/1905, HuS 1294/1295
Desweiteren
Preußen - Düppeler Sturmkreuz für Kämpfer, 1864, Bronze
OEK 1928, HuS 1348
Deutsches Reich 1871 - 1918
Kriegsdenkmünze 1870/71 für Kämpfer,
Randinschrift " AUS EROBERTEN GESCHÜTZ ",Geschützbronze
OEK 3123,HuS 391
mit Gefechtsspangen (sämtliche Messing vergoldet ) :

Vionville - Mars la Tour,        OEK 3128
Gravelotte-St.Privat,            OEK 3129
Metz,                                OEK 3148
Beaune la Rolande ,             OEK 3134
Orleans,                            OEK 3137
Beaugency-Cravant,            OEK 3138
Le Mans                            OEK 3141
Gefechtsspangen sämtlich HuS 393a


Preußen - Alsen-Kreuz 1864 für Kämpfer,
Bronze
OEK 1932, HuS 1351
Preußen - Erinnerungskreuz für Königsgrätz 1866, Geschützbronze
OEK 1936, HuS 1354
Preußen - Kriegsdenkmünze 1864 für Kämpfer, Geschützbronze
Deutsches Reich 1871 - 1918 - Centenarmedaille, Goldbronze
OEK 3278, HuS 399
Oldenburg - Kriegsverdienstmedaille 1916 - 1918, Eisen geschwärzt
OEK 1565 , HuS 1223
Rückseitig Hersteller-Etikett  M.Casper jun./Orden & Ordenband Fabrik/Berlin W.
Neue Wilhelmstr.8 B.
Typisches langes Bandblech in der Trageweise ab 1871,
an dieser Spange beinhalten bis 1916/1918.



12

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Re: Re: Re: Eisernes Kreuz (EK)
« Antwort #59 am: Do, 13. Januar 2011, 00:26 »

Große Ordensspange mit Eisernem Kreuz 2.Kl. 1870 


Material
Eisenkern/Silberrahmen
41,0x41,5 mm,
OEK 1904, HuS 1294
Desweiteren
Bayern - Silberne Militär-Verdienstmedaille (Tapferkeitsmedaille) 1870/71,
Stempelschneider "J.RIESS" , Silber
OEK 492 ,HuS 223
Bayern - Militär-Verdienstorden, Ritterkreuz 2.Kl. ohne Flammen ( bis 1905 ),
Gold
OEK 415 ,HuS -
Bayern_Militär-Verdienstkreuz 2.Kl. mit der Krone , Medaillon emalliert, Tombakbronze vergoldet
OEK 427, HuS 234
Bayern - Jubiläumsmedaille für die bayerische Armee 1905, Bronze
OEK 517 , HuS 328
Hannover - Langensalza- Medaille 1866,
Messingbronze
OEK 749, HuS 494
Deutsches Reich 1871-918-Kriegsdenkmünze 1870/71 für Kämpfer,
Randinschrift "AUS EROBERTEN GESCHÜTZ" , Geschützbronze
OEK 3123, HuS 391
mit Gefechtsspangen (sämtlich Messing vergoldet) :
Wörth,                      OEK 3126
Beaumont,                 OEK 3213
Sedan,                      OEK 3132
Loigny-Pourpry,          OEK 3136
Orleans,                    OEK 3137
Beaugency-Cravant,   OEK 3138
Paris,                       OEK 3146
Gefechtsspangen sämtlich HuS 393 a
Bayern- Armeedenkzeichen1866, Bronze oxydiert
OEK 513, HuS 297
Bayern-Militär-Dienstauszeichnung 1.Kl.für 15 Dienstjahre ,
1913-1919 ,Tombak
OEK 530, HuS 312
Deutsches Reich 1871-1819-Centenarmedaille, Goldbronze
OEK 3278, HuS 399
Preußen- Rote Adler Orden, 3.Modell ca.1846-1918, 4.Kl.mit glatten Armen,Silber
OEK 1702, HuS -
Rückseitig Stempel "Gebr.Hemmerle,München, Maximilianstr.",
Luitpold- und Centenarmedaille privat vergoldet.



13

_____________________________________________________________________________________________________________________________________


Große Ordensspange mit Eisernem Kreuz 2.Kl.1870 ,mit Eichenlaub "25"

Material
Eisenkern/Silberrahmen
42,0 x 41,0 mm, 16,31 g
Eichenlaub Weißmetall versilbert
17,5 x 23,5 mm
OEK 1904/1905, HuS 1294/1295
Desweiteren
Bayern, Goldene Militär-Verdienstmedaille ( Tapferkeitsmedaille ) 1870/71,
Spangenausführung ohne Stempelschneider,Bronze vergoldet
OEK 491, HuS 221 var.
Deutsches Reich 1871 1918, Kriegsdenkmünze 1870/71Randinschrift "AUS EROBERTEM GESCHÜTZ",
Geschützbronze
OEK 3123, HuS 391
mit Gefechtsspangen ( sämtlich Messing vergoldet)
Beaumont,                                           OEK 3130
Orleans,                                              OEK 3137
Beaugency-Gravant,                             OEK 3138
(Spange verprägt,Cravant ist korrekt)
Paris                                                  OEK 3146
Gefechtsspangen sämtlich HuS 393 a
Bayern - Armeedenkzeichen 1866, Bronze oxydiert
OEK 513, HuS 297
Deutsches Reich 1871- 1918 Centenarmedaille,Goldbronze
OEK 3278 , HuS 399



14

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