Hallo,
einer meiner Großonkels väterlicherseits:
Hugo Klopott geboren am 08.04.1912 im Raum Allenstein/Ostpreußen.
Er wohnte zuletzt, 1938, in Allenstein in der Wadangerstrasse 18, und war von Beruf Zimmerergeselle.
Hugo Klopott letzter Aufenthaltsort war der Kampfraum um Allenstein/Osterode - Ostpreußen.
Er gilt als vermisst seit dem 01.01.1945.
Da Hugo Klopott Armeeangehöriger war, nehme ich an das Seine Einheit zur Heimatverteidigung eingesetzt wurde. Was in Seinem Fall tragischerweise die richtige Heimat war.
Vieleicht habt Ihr brauchbare Info´s für mich. Ich bin um alles Dankbar.
Grüße
Manuel
Weißt du, bei welcher Einheit er war?
Hallo,
ich kann mir nur vorstellen bei einer VGD.
gruß
Josef
Guten Morgen Josef und ehansl02,
Nein die Einheit ist mir zur Zeit nicht bekannt.
Ob Hugo Klopott bei den Volksgrenadieren war ? kann ich nicht mit Gewissheit sagen.
Ich denke da warte ich die WaSt. Auskunft ab, um eine klarere Aussage zu machen.
Danke für Euer Interesse und Mühe.
Grüße
Manuel
es gab da eine Einheit die 549.Volksgrenadier-Division
Entstanden am 9.Oktober 1944 durch die Umbenennung der 549.Grenadier-Division als Division der 32.Welle.Die Division kam im März 1945 zur Auffrischung nach Pasewalk.Die Reste der Division kamen in Mecklenburg in amerikanische Gefangenschaft.
1944
Oktober
Armeekorps XXVII
Armee-4.Armee
Ostpreußen
November
Armeekorps XXVI
Armee-3.Panzerarmee
Ostpreußen
1945
Januar
Armeekorps XXVI
Armee-3.Panzerarmee
Ostpreußen
Gliederung
Grenadier-Regiment 1097
Grenadier-Regiment 1098
Grenadier-Regiment 1099
Artillerie-Regiment 1549
Füsilier-Kompanie 549
Divisionseinheiten 1549
Gruß
Josef
Hi Manuel,
hab da noch was!
Division Nr.461
Einheit:Kommando 461.Division
Feldpostnummer-31313
Einsatz und Unterstellung-
Aufgestellt am 24.September 1942 in Bialystok aus dem Divisionskommando z.b.V.Bialystok.Die Division trat an die Stelle der Division Nr.151.Im Herbst 1944 nach Osterode verlegt.Im März 1945 erhielt das Divisionskommando eine Feldpostnummer.
Kommandeure-
24.September 1942 Generalleutnant Richard Wenk
1.April 1944 Generalleutnant Wolf Schede
Gliederung-
Dezember 1943
Grenadier-Ersatz-u.Ausbildungs-Regiment 11
Grenadier-Ersatz-u-Ausbildungs-Regiment 491
Grenadier-Ersatz-Regiment 521
Pionier-Ersatz-u-Ausbildungs-Bataillon 311
Bau-Pionier-Ersatz-u-Ausbildungs-Bataillon 1
Fahr-Ersatz-u.Ausbildungs-Abteilung 1
Kraftfahr-Ersatz-u-Ausbildungs-Abteilung 1
Gruß
Josef
Boah Josef , Hallo erstmal, =)
das ist ja super Material was Du da hast.
Prima :tongue: - Danke für Deine Mühe, vielen Dank.
Liebe Grüße
Manuel
Nachtrag:
Für Hugo Klopott läuft bereits der WaSt. Antrag sowie eine Suchmeldung beim DRK München.
dauert halt alles ein bisschen ;)
nochmals Grüße
Manuel
Noch ne Info-
Infanterie-Ersatz-Bataillon 400
Das Bataillon wurde am 26.August 1939 in Elbing,Wehrkreis I,aufgestellt.Das Infanterie-Ersatz-Bataillon 400 unterstand der Division 151 und stellte den Ersatz für die 228.Infanterie-Division.Im September 1940 wurde das Bataillon nach Wischau in das Protektorat Böhmen und Mähren verlegt.Noch im gleichen Jahr wurde das Bataillon erneut verlegt,diesmal nach Kremsier ebenfalls in Mähren.
Am 22.Juli 1941 wurde das Bataillon nach Sudauen (Sulwalki)in den Wehrkreis I zurück verlegt.Ab diesem Zeitpunkt unterstand das Bataillon der Division 141.
Am 15.September 1942 wurde das Bataillon in ein Infanterie-Ersatz-Bataillon 400 und ein Infanterie-Ausbildungs-Bataillon 400 geteilt.Die beiden Bataillone zum Grenadier-Ersatz-Bataillon 400 bzw.Grenadier-Ausbildungs-Bataillon 400 umbenannt.
Am 5.April 1943 wurden beide Bataillone in Augustowo,ebenfalls Wehrkreis I,zum Grenadier-Ersatz und Ausbildungs-Bataillon 400 zusammengelegt.
1944 stellte das Bataillon auch noch zusätzlich den Ersatz für die 121.Infanterie.Division.
Im Januar 1945 war das Bataillon in Allenstein,ebenfalls Wehrkreis I,beheimatet.
Quelle-Lexikon der Wehrmacht
Gruß
Josef
Hallo Josef,
Danke , Danke, Danke , Danke.................................... :D
Einmalig, was Du tust.
Vielen, vielen Dank.
Viele Grüße =)
Manuel
Guten morgen Gemeinschaft,
nach längerer Abwesenheit - wegen neuem Rechner und viel Arbeit, bin ich wieder an Bord.
Ich habe vor ca. 3 Wochen neue Informationen zu meinem Großonkel Hugo Klopott erhalten.
Der Suchdienst des DRK hat mir folgende Zeilen geschrieben:
Zitat:
Sehr geehrter Herr Paul,
wir bestätigen den Eingang Ihrer Anfrage.
Hugo Klopott ist hier seit vielen Jahren als Verschollener des II.Weltkrieges bekannt.
Umfangreiche Nachforschungen wurden seither-leider ergebnislos- angestellt.
Anfang der 90er Jahre begannen wir, Archivbestände und Registrierungen in der ehemaligen Sowjetunion auszuwerten. Seitherkonnten wir mehr als 400.000 Informationen bearbeiten und auswerten.
Jährlich werden nahezu 20.000 Verscholleneschicksale aufgeklärt.
Nach wie vor erhalten wir neue Informationen, erfahren wir von neuen Auskunftsquellen. Über die Fortschritte berichten die Medien ausführlich.
Im Laufe der letzten Jahre wurden unsere Vorstellungen über einen zeitlich begrenzten Ablauf bei der Datenbeschaffung durch die zunehmende Kenntnis der Archiv und Verwaltungsstrukturen gründlich wiederlegt. Dies ist für weitere Klärung sicherlich positiv zu bewerten, erlöst Sie jedoch derzeit nicht von der Ungewißheit über das Schicksal Ihres Verschollenen.
Der Suchdienst wird Ihren Suchantrag nach Hugo Klopott solange weiterverfolgen und mit den eingehenden Informationen vergleichen, wobei sämtliche nur denkbaren Namensvarianten geprüft werden bis alle erreichbaren Möglichkeiten erschöpft sind. In jedem Fall erhalten Sie eine Nachricht bzw. eine abschließende Mitteilung.
Wir bedauern, Ihnen vorerst nicht weiterhelfen zu können und verbleiben
mit freundlichem Grüßen
Dr.H.Kalcyk, Abt. Leiter
Anbei eine Kopie der Vermisstenbildliste. (Leider ohne Bild von Hugo Klopott)
http://img209.imageshack.us/my.php?image=vermisstenbildlistehugokv6.jpg
Mit freundlichem Gruß
Manuel
Hallo Manuel,
hab da was gefunden über die Einheiten in Allenstein.
Allenstein
1932 - Juli 1939
Infanterie-Führer I
1932, 1934.
11. I.D.
* Oktober 34 unter Tarnbezeichnung "Infanterieführer I", 15.10.35 in 11.
Infanterie-Regiment Allenstein
1.10.34 aus Infanterie-Regiment 2, wurde 15.10.35, wieder Infanterie-
Infanterie-Regiment 2, Stab, 13., 14. Kompanie
* 1.1.1921 als 2. (pr.), wurde 1.10.34 Infanterie-Regiment Allenstein, dann
422 abgegeben.
II./Infanterie-Regiment 2
wurde 1.10.34 II./Infanterie-Regiment Allenstein. 15.10.35 wieder
18.(E-I.G.)/Infanterie-Regiment 2
1.4.37, 1.2.38
1., 3. u. Ausbildungs-Eskadron Reiter-Regiment 3
1932
Kavallerie-Regiment 2
1.4.34,
Kavallerie-Regiment 4, Stab
15.10.35 - 10.11.38
Stabs-, 1.-3., 5./Kavallerie-Regiment 4
25.1.36, 1.4.37
I./Kavallerie-Regiment 4
12.10.37, 1.2.38, 10.11.38
II./Kavallerie-Regiment 4
12.10.37, 1.2.38, 10.11.38
Panzer-Abwehr-Abteilung 11
* 1.10.1934, getarnt als Kraftfahr-Abteilung Allenstein, wurde 15.10.35
1.10.34 - 10.11.38
Panzerjäger-Kompanie Allenstein
25.1.36, 1.4.37, 1.2.38
Unterstellung: 11. Division
III./A.R. 1
1.4.34
A.R. Allenstein
1.10.34 - 15.10.35,
ab 15.10.35 A.R. 11.
A.R. 11, Stab
1.10.34 als A.R. Allenstein, wurde 15.10.35 A.R. 11.
1.10.34 - 10.11.38
I./A.R. 11
1.10.34 als A.R. Allenstein, wurde 15.10.35 A.R. 11.
III./A.R. 11
15.10.35 - 10.11.38.
10.(E.)/A.R. 11
6.10.36, 1.4.37, 1.2.38
Ergänzungs-Abteilung 1
25.1.36
Ergänzungs-Minen-Werfer-Kompanie 1
25.1.36
Kommandantur der Befestigungen bei Allenstein
wurde bei Mobilmachung 1939 Grenzschutz-Abschnitts-Kommando 15.
Festung -Pionierstab 25
seit 1.12.38 in Allenstein.
Schutzbereichsamt
3.1.1939
Nachrichten-Abteilung 11
1.10.34 - 10.11.38
Infanterie-Division Nachrichten-Abteilung 11
* 12.10.37
3./Kf.Abteilung 1
Landwehr-Kommando Allenstein
1.4.37, 1.2.38,
wurde 17.8.39 217. Infanterie-Division
Ausbildungs-Leiter 1
1.4.37, 1.2.38,
wurde bei Mobilmachung Grenzwacht-Regiment 21
Unterstellung: Kommandantur d. Befestigung Allenstein
Ausbildungs-Leiter 2
1.4.37, 1.2.38,
wurde bei Mobilmachung Infanterie-Regiment 389
Unterstellung: Landwehr-Kommandeur Allenstein
Wehrkreisarzt I
mit Sanitäts-Abteilung (Regimentsstab) Allenstein.
Sanitäts-Abteilung 11
25.1.36 - 1.2.38
Sanitäts-Staffel
25.1.36 - 1.2.38
Standortlazarett
1932, 25.1.36 - 1.2.38
Sperrdienstleiter
1.2.38
Wehrersatz-Inspektion Allenstein
25.1.36 - 1.2.38
Wehrbezirks-Kommando Allenstein
25.1.36 - 1.2.38
Wehrmeldeamt
25.1.36 - 1.2.38
Wehrmachtsfürsorge- und Versorgungsamt
3.1.1939
Wehrmachtsführsorgeoffizier
3.1.1939
Standortfunkstelle
25.1.36 - 1.2.38
H.Veterinär-Untersuchungsstelle
25.1.36, 1.4.37
W.Veterinär-Untersuchungsstelle
1.2.38
H.Nebenzeugamt m.H.R.Ma.
25.1.36 - 1.2.38
Gericht der 11. Division
25.1.36 - 1.2.38
Ev.Standortpfarramt
25.1.36, 1.4.37
Ev.Standortpfarrer
1.2.38
Kath.Standortpfarramt
25.1.36, 1.4.37
Kath.Standortpfarrer
1.2.38
H.Brieftaubenstelle
25.1.36, 1.4.37
Feste Brieftaubenstelle
1.2.38
Heeresfachschule (V.W.)
25.1.36, 1.4.37
Heeresfachschule (L.)
25.1.36, 1.4.37
Heeresfachschule (V.)
1.2.38
H.St.O.Verwaltung
1932, 25.1.36 - 1.2.38
H.Verpflegungs-Amt
25.1.36
H.Verpflegungs-Hauptamt
1.4.37, 1.2.38
H.Bauamt
25.1.36, 1.4.37
H.Bauamt I u. II
1.2.38
August 1939 - Mai 1945
Orts-Kommandantur Allenstein
Januar 42
Standort-Kompanie Allenstein
November 44, Januar 45. Allenstein, Februar - April 1945 Heiligenbeil
Festung Stab Allenstein
Mai 40 - 14.6.41
siehe: Generalkommando XXXXI. Panzer-Korps
Festung Allenstein
Januar 45 Thorn, Allenstein, Wittmannsdorf
Division Nr. 151
6.12.39-14.9.40 und 15.7.41-25.9.42 in Allenstein.
217. Infanterie-Division
17.9.1939 aus Landwehr-Kommandeur Allenstein.
Infanterie-Regiment 389
bei Mobilmachung 1939 aus Ausbildungs-Leiter 2.
Infanterie-Ersatz-Regiment 11
* 26.8.39, als Stab f. d. Ersatz-Bataillon der 11. Infanterie-Division
Infanterie-Ersatz-Regiment 217
* 26.8.39 als Stab f. d. Ersatz-Bataillone der 217. I.D., 14.9.40 nach Brünn,
Reserve-Grenadier-Regiment 217
Grenadier-Ersatz-Regiment 217
seit 15.10.42.
Unterstellung: Division Nr. 461 mit Grenadier-Ersatz-Bataillon 2, 10.3.43
Infanterie-Ersatz-Regiment 521
* 1.10.42, als Stab für die im WK zurückbleibenden Ersatz--Truppen
Grenadier-Ersatz-Regiment 521
seit 2.11.42, 1944 aufgelöst. Mit Grenadier-Ersatz-Bataillon 2 und
Unterstellung: Division 461
Infanterie-Ersatz-Bataillon 2
* 23.8.39, 21.9.40 nach Brünn, 24.7.41 zurück, Stab wird 16.12.41 Stab
Bataillon
Reserve-Infanterie-Bataillon 2
* 1.10.42, aus Infanterie-Ersatz-Bataillon 2 und nach Weissrussland verlegt.
Infanterie-Ersatz-Bataillon 346
* 26.8.39, September 40 nach Iglau.
Grenadier-Ersatz- u. Ausbildungs-Bataillon 400
August 44,
Infanterie-Geschütz-Ersatz-Kompanie 217
Unterstellung: Regiment 521, Division 461 mit Infanterie-Panzerjäger-
Infanterie-Panzerjäger-Ersatz-Kompanie 217
Unterstellung: Regiment 521, Division 461 mit Infanterie-Gsch.Ersatz-
Infanterie-Pionier-Ersatz-Kompanie 61
Unterstellung: Regiment 228., Division Nr. 401, 10.3.43
Infanterie-Nachrichten-Ersatz-Kompanie 217
Panzerjäger-Abteilung 11
seit 1.4.1940.
Panzer-Abwehr-Ersatz-Abteilung 1
* 26.8.39, wurde Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 1.
Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 1
seit 16.3.40, 30.9.40 nach Prag, 7.7.41 aus Prag zurück.
Unterstellung: Kommandeur d. Schnellen Truppen I, 10.3.43
Panzerjäger-Kompanie Allenstein
Dezember 1941 Kalinin, Juni 1943 Witebsk, Mai 44 - Juli 44 Allenstein,
Tilsit, Allenstein, Dirschau, November 1944 Gdingen, Schwerin, Dezember 44
Königsberg, Allenstein, Zinten, Januar 45, Allenstein, Pr. Eylau, Holstein, Danzig,
Neidenburg. Putlus, Rastenburg, Heilsberg, Schlossberg, Schreitlacken,
Landsberg/W., Küstrin, Februar 45 Heiligenbeil, Goldap, Guben, Dt. Krone,
Bunzlau, Braunsberg, März 45 Sagan, Konitz, Danzig, Berlin.
Division Aufklärungs-Abteilung 1
* 18.8.39
Artillerie-Ersatz-Regiment 1
Artillerie-Ersatz-Regiment 11
* 26.8.39
le.Artillerie-Ersatz-Abteilung 11
5.8.41 aus Budweis.
Unterstellung: Artillerie-Ersatz-Regiment 1, Division 401 mit Reiter-
Reserve-Artillerie-Abteilung 11
*15.9.1942
Artillerie-Ersatz-Abteilung 217
* 26.8.39, 21.9.40 nach Brünn.
Reiter-Artillerie-Ersatz-Abteilung 101
Unterstellung: Artillerie-Ersatz-Regiment 1, Division 401 mit Artillerie-
Veterinär-Ersatz-Abteilung 1
August 41 aus Prag, April 43 umben. in Veterinär-Ersatz- u. Ausbildungs-
Landesschützen-Bataillon Allenstein
September 39, siehe:
Landesschützen-Bataillon 218,
Landesschützen-Regiment 2/I
* 26.8.39, 5.10.39 aufgelöst.
Landesschützen-Bataillon 224
Landesschützen-Bataillon IX/I
* 26.8.39, wurde15.3.40 I./Infanterie-Regiment 663 (399. I.D.).
Landesschützen-Bataillon XVIII/I
* 23.9.39 als Landesschützen-Bataillon Allenstein, seit 5.10.39
Wach-Bataillon Allenstein
vgl. Landesschützen-Bataillon Allenstein.
Truppenübungsplatz Allenstein
1943, Dezember 44 - März 45
Gruß
Josef
Wehrkreis I (stellv. Generalkommando I. Armeekorps)
1. Aufstellung:
* 25.8.1939 in Königsberg als stellv. Generalkommando I. AK, zugleich Befehlshaber im Wehrkreis
I. Es wurde am 1.11.1939 mit dem Oberkommando Grenzabschnitt Nord fusioniert als
Oberkommando Grenzabschnitt Nord (Wehrkreiskommando I). Seit dem 14.5.1940 wieder
Stellvertretendes Generalkommando I. AK (Wehrkreis I). Die Aufteilung Polens führte zu einer
starken Vergrößerung des Wehrkreises um die Regierungsbezirke Bialystok und Zichenau.
2. Kommandierender General:
Ob. Beneckendorff u.v. Hindenburg, Oskar v. 01.09.1939, mWdGb
General der Artillerie Küchler, v. -05.11.1939
General der Artillerie Vollard-Bockelberg, Alfred v. 05.11.1939
General der Artillerie Ulex, Wilhelm 02.06.1940
General der Artillerie Weyer, Paul 01.05.1941
General der Artillerie Wodrig, Albert 01.02.1943
Generalleutnant Lasch, Otto 09.11.1944
3. Gliederung:
Bei Kriegbeginn unterstand dem Wehrkreis der Kommandeur der Ersatztruppen I, der am 13.11.1939
in 151. Division umbenannt wurde. Ein zweiter Kommandeur der Ersatztruppen wurde am 8. 12.1939
in Allenstein gebildet als Stab der 141. Division, der am gleichen Tage mit 151 die Nummern
tauschte, so daß 141 (früher 151) nach Königsberg und der neue Stab als 151 nach Allenstein kam.
Die Führung der Landesschützen im Wehrkreis wurde seit Mitte November durch das
Landesschützenkommando 422 (Division z.b.V.) wahrgenommen, das am 16.1.1940 in Division
z.b.V. 401 umbenannt wurde. Damit bestanden Anfang 1940 im Wehrkreis:
Division Nr.141 Königsberg
Division Nr.151 Alleinstein
Am 14.9.1940 wurden die Ersatztruppen des Wehrkreises in das Protektorat (Division 141 nach Prag,
Division 151 nach Budweis) verlegt, um die Kasernen in Ostpreußen für die aus Frankreich
zurückkehrenden Feldtruppen und den Ostaufmarsch gegen Rußland freizumachen. Erst am
15.7.1941 konnten sie (nach Beginn des Rußlandfeldzuges) nach Ostpreußen zurückkehren.
Bei der im September zum 1.10.1942 durchgeführten Umgliederung des Ersatzheeres wurden die
Divisionen Nr.141 und 151 als 141. und 151. Reserve-Division in das Reichskommissariat Ostland
verlegt. An ihre Stelle traten die Division Nr.401 (unter Aufgabe der bisherigen Tätigkeit als Stab für
die Landesschützen) und 461. Die Schnellen Truppen unterstanden seit dem 9.5.1942 dem
Kommandeur der Schnellen Truppen (1.4.1943: Kommandeur der Panzertruppen). Damit bestanden
Ende 1943 im Wehrkreis I:
Division Nr. 401 Königsberg
Division Nr. 461 Bialystok
Der durch Aufstellung der Divisionen Ostpreußen 1 und 2 sowie durch die Auffrischung der 1.
Infanterie- Division am 15.1.1945 weitgehend geschwächte Wehrkreis stellte 1945 an Gneisenau-
Formationen nur die Kampfgruppen 2-6/II auf, die der Heeresgruppe Mitte zugewiesen wurden.
Kampfgruppe 211 Grenadier-Bataillon
Kampfgruppe 311 Grenadier-Bataillon mit Pionier- Kompanie, aus Grenadier- Ersatz. Bataillon 3
Kampfgruppe 411 Artillerie-Abteilung mit 1 Batterie in Lötzen
Kampfgruppe 511 Grenadier-Bataillon und Fahrschwadron
Kampfgruppe 611 Grenadier-Bataillon und Artillerie-Abteilung (3 Batterien),aus dem Wehrkreis-
Unterführerlehrgang. Die Ersatzgestellung für die auf den Wehrkreis I angewiesenen Divisionen ging
bei Kriegsende auf den Wehrkreis X über.
Dem Wehrkreis unterstanden außer den angeführten Divisionen direkt:
Kommandeur der Ersatztruppen 1, * 26.8.1939 in Königsberg; 13.11.1939 umbenannt in 151.
Division
Kommandeur der Schnellen Truppen I, später Panzertruppen 1,
Kommandeur der Nachrichtentruppe I,
Kommandeur der Kraftfahrparktruppe I,
Kommandeur des Streifendienstes im Wehrkreis I,
Kommandeur der Kriegsgefangenen Wehrkreis I,
Kommandantur der Befestigungen Ostpreußen mit unterstellten Dienststellen
Kommandantur der Truppenübungsplätze Arys, Mielau (Mlawa), Stablack
Wehrkreisarzt I mit (1943) Sanitäts-Abteilung (Regimentsstäbe) Königsberg, Allenstein,
Sanitäts- Ersatz-und Ausbildungs- Abteilung 1 Tapiau, Stud. Abteilung (med.) Königsberg,
Sanitätspark I mit Chem. Abteilung, Chemische und Hygienisch-Bakteriologische
Untersuchungsstelle (sämtlich Königsberg).
Wehrkreisveterinär I mit (1943) Veterinär- Ersatz-und Ausbildungs-Abteilung 1 Allenstein,
Heimat-Pferdelazarett 1 Königsberg, 101 Allenstein, Heeres-Lehrschmiede Königsberg, Veterinär-
Untersuchungsstelle I Allenstein, Heimat-Veterinär- Park 1 Königsberg und (direkt unter dem
Wehrkreis) Heimat-Pferdepark I Königsberg.
Wehrkreis-Reit- und Fahrschule Lyck.
Heeres-Remonteämter Weeskenhof, Rossimde, Neuhof-Ragnit, Liesken, Gudwallen
Wehrkreis-Unterführerlehrgang 1 * 10.7.1942 in Stablack, Wehrkreis I, mit Lehrstab
(Regiment), Bataillon (1-4), schw. Kompanie, Radfahr-Schwadron, Lehr-Batterie; bildet 22.2.1943
Grenadier- Regiment 875 zur Wiederaufstellung der 6. (Stalingrad) Armee. April 1943 wieder
errichtet (Bataillon und Art Abteilung); bildet Januar 1945 die Gneisenau-Kampfgruppe 6/I.
Wehrkreis ROB Lehrgang 1 * 1944 in Praschnitz, Wehrkreis I, für Reserve-Offizier-
Bewerber; 24.5.1944 in I.-VI. Inspektion gegliedert. 1944 nach Marienwerder (Wehrkreis XX)
verlegt, bildet Januar 1945 die Gneisenau-Kampfgruppe 29/XX (Grenadier-Bataillon mit 2
Kompanien) für den Brückenkopf Marienwerder. Standort-Bataillon Königsberg, Insterburg,
Bialystok
Genesenden-Bataillon D I * 11.11.1943 im Wehrkreis I für den Befehlshaber der deutschen
Truppen in Dänemark; 1943 und 1945 (als Grenadier-Bataillon D I) in Vordingborg (Grenadier-
Regiment D 1102).
Allenstein
Hei.Flak-Abteilung 26/I (VIII)
Dezember 43
s.Hei.Flak-Abteilung 222/I
Dezember 43
s.Hei.Flak-Abteilung 223/I
Dezember 43
s.Hei.Flak-Abteilung 224/I
Dezember 43
Gendarmerie-Abteilung Allenstein
Dezember 44, April 45
Gendarmerie-Zug.(motorisiert)Allenstein
RAD-Hauptmeldeamt I
RAD-Hauptmeldeamt II
1939
RAD-Meldeamt 6
1939
Nabend meine Damen und Herren,
weiter gehts mit meinen Anghörigen:
Hugo Klopott geboren am 08.04.1912 in Allenstein/Ostpreußen.
Heimatanschrift 1939/1943:
Ehefrau Hedwig Klopott geborene Böhnke, Allenstein, Starssburger Straße, Block 2
Heimatanschrift Oktober 1943 bis 1944:
Ehefrau Hedwig Klopott geborene Böhnke, Allenstein, Dirschauer Straße 2
Erkennungsmarke:
-108-2./Pi.217 ; 2.Kompanie Pionier-Batallion 217
Truppenteile:
Lt.Meldung vom August/September 1939 und am 30.01.1942 und am 22.04.1943:
2.Kompanie Pionier-Batallion 217
* Dieses Batallion wurde am 17.08.1939 durch den Landwehrkommandeur Allenstein aufgestellt und unterstand der 217. Infanterie-Division.
Einsatzräume:
September 1939 bis April 1940: Polen
Mai 1940: Soest
Juni 1940: Nordfrankreich
Juli 1940 bis Mai 1941: Ostpreußen
Juni/Juli 1941: Riga, Reval
August/September 1941: Baltische Inseln
Oktober 1941 bis April 1942: Oranienbaum
Mai 1942 bis Februar 1943: Leningrad
März/April 1943: Wolchow *
ab 23.04.1943 und am 26.09.1943 und am 13.10.1943:
Stab II. Abteilung Grenadier-Regiment 345
* war ebenfalls der 217.Infanterie-Division unterstellt.
Einsatzraum Wolchow ab August 1943: Nordrussland. *
Laut Meldung vom 11.09.1944:
Stabskompanie Grenadier-Regiment 913
Dieses Regiment wurde am 11.09.1944 wiederaufgestellt in Stablack, Wehrkreis I (Königsberg), unterstand der 349.Volksgrenadier-Division, im September 1944 in Aufstellung befindlich beim Befehlshaber des Ersatzheeres.
Laut Meldung vom 30.09.1944:
Stabskompanie Grenadier-Regiment 911
war ebenfalls der 349.Volksgrenadier-Division unterstellt.
Einsatzraum ab Oktober 1944 in Ostpreußen.
Lazarettaufenthalte/Verwundung:
30.01.1942:
Ortslazarett Lapuchinka wegen Erkrankung, Zugang von der Truppe.
Abgang: 13.02.1942 innendienstfähig zur Truppe
29.09.1943:
bei Stracholsje verwundet, Artillerie-Geschoss-Splitter rechte Schulter und Unterkiefer, abgegeben an Hauptverbandsplatz.
13.10.1943:
Reservelazarett Böhmisch-Leipa, Durchschuss rechte Schulter.
Zugang: mit Lazarettzug 631
Abgang: nicht verzeichnet!
Dienstgrad:
lt. Meldung vom 30.01.1942: Obergefreiter
lt. Meldung vom 26.09.1943 und vom 30.09.1944: Unteroffizier
* Über die Verleihung von Orden und Ehrenzeichen liegen keine Aufzeichnungen vor.*
Grüße
Manuel
Hallo Manuel,
hab hier mal die beiden Ortschaften für Dich wo er verwundet wurde.
1. Lapuchinka/Lapukhinka
2. Stracholsje/Strakholes'ye
Grüße
Josef
Hallo Josef,
vielen Dank für die Karten, sehr Interessant zu wissen in was für einer Region das passiert ist.
Grüße
Manuel
Zum Gedenken
I3639265
Nachname: Klopott
Vorname: Hugo
Dienstgrad:
Geburtsdatum: 08.04.1912
Geburtsort:
Todes-/Vermisstendatum: 01.01.1945
Todes-/Vermisstenort: Allenstein / Osterode Ostpreussen /
Nach den uns vorliegenden Informationen ist die o. g. Person seit 01.01.1945 vermißt.
In einem Gedenkbuch haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet. Sie können gern einen Auszug bei uns bestellen.
Beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein Suchantrag nach dem Verschollenen gestellt, der auch nach wie vor gültig ist und verfolgt wird. Dessen ungeachtet sollten Sie aber mit der Einrichtung in München in Verbindung treten. Vielleicht konnte im Zuge der laufenden Auswertung von Unterlagen aus den verschiedensten Archiven der ehemaligen Sowjetunion oder der Länder des Ostblockes das Schicksal des Verschollenen bereits aufgeklärt, die Information aber aufgrund einer fehlenden aktuellen Anschrift noch nicht weitergegeben werden. Der Suchdienst wird Ihre Anfrage schnell bearbeiten und Sie auf dem Postweg über den aktuellen Sachstand informieren.
Guten Tag,
zu meinem Großonkel Hugo Klopott muss folgendes korrigiert werden:
Hugo Klopott setzte sich nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft nach Berlin ab wo er eine neue Familie gründete und 1962 in Berlin verstarb.
Diese Angaben habe ich von den Nachkommen aus der "eigentlichen" Ehe Hugo Klopott, die heute noch in Polen leben.
Die beiden Fotos zeigen meinen Großonkel als Soldat (2. stehend von rechts) und als Zivilist.
[img=http://img171.imageshack.us/img171/3415/scan3600di9.th.jpg] (http://img171.imageshack.us/my.php?image=scan3600di9.jpg)
Beste Grüße
Hallo Manuel,
wenn ich das richtig verstanden habe ist der Eintrag demnach vom VDK falsch?
Gruß Ulla
Hallo Ulla,
richtig!
Der Eintrag ist nicht korrekt.
Hugo Klopott verstarb "normal" in Berlin.
Beste Grüße
Manuel
Hallo Manuel,
dann setz dich bitte mal mit dem DRK-Suchdienst, WASt und Volksbund in Verbindung und informier sie über die Situation. Am besten mit der Sterbeurkunde oder anderen Dokumenten aus denen der Todeszeitpunkt hervorgeht. Die freuen sich sicherlich auch, wenn sie wieder einen vermissten streichen können!
Gruß Alex
Hallo Manuel,
hast Du den Sachverhalt nal dem Volksbund gemeldet? Er steht nämlich noch immer als vermisst
bei der Gräber-Onlinesuche.
Gruß Ulla
Hallo Alex, Hallo Ulla
Nein ich habe nichts der Gleichen unternommen, da ich kein Offiziell bestätigtes Dokument in Händen habe.
Ich habe lediglich die Aussage von den direkten Nachkommen Hugo Klopott, das er nach dem Krieg in Sowjet-Gefangenschaft gegangen war und nach der Entlassung nicht zurück nach Ostpreußen (heute Polen) ging, sondern direkt nach Berlin.
Er suchte nicht nach seinen Angehörigen, denn es hieß ja immer Ostpreußen gäb es nicht mehr.
So lebte er in Berlin und verstarb auch dort.
Das ist alles was ich weiß.
Beste Grüße
Manuel
Das Thema ist wohl als beendet zu betrachten, deshalb wird es geschlossen.