Autor Thema: Rot Kreuz Museum Regenstauf  (Gelesen 2979 mal)

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Rot Kreuz Museum Regenstauf
« am: So, 03. März 2013, 17:20 »
Habe mir heute die Sonderausstellung "Jugendrotkreuz" im Museum des Roten Kreuzes in Regenstauf angesehen, eine sehr nette und Aufschlussreiche Ausstellung. Anbei weitere Bilder des Museums.

Grüße Hubert
« Letzte Änderung: So, 03. März 2013, 17:35 von Hubert »
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Offline Hubert

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Re: Rot Kreuz Museum Regenstauf
« Antwort #1 am: So, 03. März 2013, 17:21 »
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« Letzte Änderung: So, 03. März 2013, 17:35 von Hubert »
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Offline Hubert

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Re: Rot Kreuz Museum Regenstauf
« Antwort #2 am: So, 03. März 2013, 17:28 »
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« Letzte Änderung: So, 03. März 2013, 17:36 von Hubert »
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Re: Rot Kreuz Museum Regenstauf
« Antwort #3 am: So, 03. März 2013, 17:29 »
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Offline md11

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Re: Rot Kreuz Museum Regenstauf
« Antwort #4 am: Do, 21. August 2014, 22:15 »
Hallo Hubert,
da hat das Rot Kreuz Museum eine ganz schöne große Sammlung!
Auf dem Foto sind die ganzen Vermisstenbildlisten zu sehen.Das wäre was für uns hier!

Gruß
Josef

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Re: Rot Kreuz Museum Regenstauf
« Antwort #5 am: Do, 12. Januar 2017, 17:52 »


 Nachtrag zum Museum :


Das Rotkreuz-Museum verlässt Regenstauf

Die Räume waren gekündigt, in Nabburg fand sich Ersatz. Hier wird Leiter Gerd Hofbauer weiter Geschichte lebendig machen.

Regenstauf.Wie lebendig stehen die Schaufensterpuppen in den Räumen des Rotkreuz-Museums in der Schwandorfer Straße in Regenstauf. Zu liebevoll und detailgetreu ausstaffierten Szenerien gruppiert, erzählen sie von längst vergangenen Tagen, atmen Geschichte von Krieg und der damals engagierten Helfer und Retter, der BRK-Kräfte, von Bergwacht oder Wasserwacht, von Polizei oder sogar von der Arbeit eines Zahnarztes anno dazumal. Doch dieser Anblick wird in wenigen Tagen selber Geschichte.

Das Rotkreuz-Museum öffnet am 30. September um 18 Uhr ein letztes Mal seine Türen in Regenstauf für Besucher. Längst Institution geworden, gab es am Ende für den Fortbestand keine Rettung. Das Museum schließt, das Inventar wandert nach Nabburg, wo es im kommenden Jahr, dann als Rotkreuz-Museum Ostbayern, wieder neu eröffnet werden wird.

Das Haus wird saniert

Das Haus an der Schwandorfer Straße in Regenstauf, wo das Museum seit 2004 untergebracht war, früher Bäckerei und dann Eckert-Zentralverwaltung, ist selbst in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Vor Monaten erhielt Museumsleiter Gerd Hofbauer die Kündigung zum Ende des Jahres. Für die 500 Quadratmeter musste also schnell ein Ersatz gesucht werden. Beinahe verzweifelt klang der gelernte Krankenpfleger danach: „Wir brauchen Hilfe, ich weiß nicht weiter.“

Und dieser Appell verhallte auch nicht ungehört: Vertreter des Bezirks, des Landkreises, der Marktverwaltung, der Polizei und des Roten Kreuzes trafen sich zu sondierenden Gesprächen, suchten nach einer Alternative. Bürgermeister Siegfried Böhringer erklärte die Suche kurzerhand zur Chefsache, immerhin war das Museum dank Gerhard Hofbauers Engagement ein durch und durch Regenstaufer Gewächs.

Neubau wäre zu teuer

Gebeugt von Not und Leid: die szenische Darstellung von BRK-Suchdienst.

Ein Umzug nach Altenthann und selbst ein Neubau wurden in Erwägung gezogen. Doch das hätte für das BRK Kosten von ein paar hunderttausend Euro bedeutet, die nicht zu stemmen gewesen seien, erklärt Böhringer. Dann wurden vom Schwandorfer BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun Räume im ehemaligen Krankenhaus in Nabburg vorgeschlagen, immerhin 600 Quadratmeter, auf drei Stockwerke verteilt. Und hier wird das neue Rotkreuz-Museum Ostbayern, eines von vier in ganz Bayern und 15 bundesweit, im kommenden Jahr neu eröffnen.

„Schade“, sagt Regenstaufs Bürgermeister zu dem Verlust für die Marktgemeinde. „Wir haben versucht, etwas zu finden, aber es ist nicht gegangen.“ Das könne man nun leider nicht mehr ändern. Und: „Schade“, sagt auch Gerd Hofbauer, selbst Regenstaufer, der das Museum von den kleinsten Anfängen an aufgebaut hat, zunächst eine Ausstellung über das Rote Kreuz für ein Bürgerfest, später auf 135 Quadratmetern am Marktplatz 9a und seit 2004 am Regenufer an der Schwandorfer Straße.

Das Schmuckstück des Museums für Martina Hofbauer: die Inszenierung der Bergwacht.

Im Interview spricht Museumsleiter Gerd Hofbauer über die Schließung

Eine Ära geht zuende

Ein letztes Mal wollen er und seine Frau Martina, ihre ehrenamtlichen Helfer das Regenstaufer Museum noch für die Öffentlichkeit öffnen: am kommenden Freitag, 30. September, von 18 bis 0 Uhr. Ab 1. Oktober bleibt das Haus der Rotkreuz-Geschichte, der Geschichte der Retter und Helfer dann vorerst geschlossen. Und der 56-Jährige meint bedauernd: „Nach 17 Jahren geht dann eine Ära zuende.“

Hier können Sie einen Blick ins Museum werfen:

Rotkreuz-Museum verlässt Regenstauf

Für die Hofbauers und ihre Helfer aus dem Förderverein und darüber hinaus fängt dann Knochenarbeit an. Die zigtausend Exponate müssen von Regenstauf nach Nabburg umgezogen werden, dazu katalogisiert und inventarisiert. Inzwischen stapeln sich die Zeugnisse vergangener Zeiten im Lager bis unters Dach – darunter auch kostbare Raritäten, unwiederbringbare Dokumente, letzte Zeugnisse längst vergangener Zeit. Über die Jahre ist der Fundus gewachsen. „Durch den Bekanntheitsgrad und weil die Leute gewusst haben, dass ihre Sachen hier gut aufgehoben sind, ist immer mehr gekommen.“

Gut verpackt


Zigtausend Exponate, darunter kostbare Raritäten, stapeln sich im Lager bis unters Dach.

Die Exponate haben Wirkung bei den Besuchern –um die 600 waren es allein in diesem Jahr – gezeigt. Die lebendige Gestaltung von Luftschutzbunker, Verbandsplatz oder BRK-Suchdienst machen Gräuel, die Not, das Leiden von Krieg beinahe bedrückend spürbar. Und das hat Museumsleiter Gerd Hofbauer, der die Museumsleitung auch in Nabburg beibehalten wird, über die Jahre immer wieder erleben können: „Manche kommen mit Waffen hier rein und gehen unbewaffnet wieder hinaus.“


Grüße Hubert
MORTUI VIVENTES OBLIGANT "Die Toten verpflichten die Lebenden"

 


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