Autor Thema: Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD  (Gelesen 956 mal)

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Offline zirkulon

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Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD
« am: Di, 13. November 2007, 00:16 »
Ich bin aufgrund einer Suche am heutigen Tag über die sogenannten Einsatzgruppen "gestolpert".
Ein paar Info´s:

Die Einsatzgruppen (EGr) der Sicherheitspolizei und des SD (Sicherheitsdienst) wurden im Zweiten Weltkrieg als deutsche Sonder- bzw. Spezialeinheit, deren Führungspersonal aus Angehörigen der Sicherheitspolizei, der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), der Kriminalpolizei und des Sicherheitsdienstes bestand, für den Einsatz im Russlandfeldzug aufgestellt, um in den zu erobernden Ostgebieten vor allem den politischen Gegner, kommunistische Funktionäre sowie alle als „rassisch minderwertig“ angesehene Menschen („Juden und Zigeuner“) zu ermorden.
Quelle: Wikipedia

Gruß
Michael
« Letzte Änderung: So, 27. Juni 2010, 19:24 von Ulla »
Bei allen von mir erstellten Beiträgen berufe ich mich auf :
Artikel 5, GG der BRD.
Artikel 11, Charta der Grundrechte der EU.
Artikel 19, Menschenrechtscharta der UN.

Was Du nicht willst dass man Dir tu,
das füg´ auch keinem Andern zu

Offline UHF51

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Re: Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD
« Antwort #1 am: Sa, 26. Mai 2012, 13:20 »
Berichtigung & Ergänzung:

Erstmalig werden mobile »Einsatzgruppen« der "Geheimen Staatspolizei und des SD-RFSS" im Zusammenhang mit der Besetzung (Annexion) der Sudetengebiete erwähnt.
Weiterhin eine aufgestellte Einsatzgruppe „Dresden“ und Einsatzgruppe „Wien“. Diese beiden Einsatzgruppen - hier wird die Bezeichnung Einsatzgruppe vmtl. erstmalig verwendet - unter der Leitung von SS-Oberf. Oberregierungsrat Jost bzw. SS-Staf. Regierungsdirektor Dr. Stahlecker, sollten in Prag und Brünn jeweils einen Haupteinsatzstab errichtet werden.
Beim Einmarsch in die Rest-Tschechoslowakei (15.03.1939) kamen "Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei" (Sipo) zur Verwendung. Jedenfalls bestanden 6 Tage später eine »Einsatzgruppe I Prag« (mit 4 Einsatzkommandos in Budweis, Prag, Kolin und Pardubitz) sowie eine »Einsatzgruppe II Brünn« (mit 3 Einsatzkommandos in Olmütz, Brünn und Zlin), außerdem ein »Sonderkommando Pilsen«.
Unter dem Decknamen „Unternehmen Tannenberg“ wurden für den Polenfeldzug - entsprechend der Aufstellung von 5 Armeen - ursprünglich 5 Einsatzgruppen gebildet und jeder Armee zugeteilt. Vorerst wurden diese nach ihren „Sammelplätzen“ Wien, Oppeln, Breslau, Dramburg/Pommern und Allenstein/Ostpr. benannt. Sie wurden dann 3 Tage nach Kriegsbeginn in der obigen Reihenfolge mit den röm. Ziffern I - V versehen. Nachträglich kam speziell für die „Provinz Posen“ eine in Frankfurt/Oder aufgestellte »Einsatzgruppe VI« hinzu; diese überschritt die poln. Grenze am 11.09.1939 und rückte einen Tag später in Posen ein.
Auf direkten Befehl von Himmler (v. 03.09.1939) wurde für das ostoberschlesische Industriegebiet noch eine »Einsatzgruppe z.b.V.« gebildet (manchmal auch als „Allgemeine polizeiliche Einsatzgruppe z.b.V.“ bezeichnet) gebildet; die zwar über ein Sipo-Einsatz-Kdo. von 350 Mann verfügte, aber größtenteils aus der Männern der OrPo bestand und von dem eigens zum »Sonderbefehlshaber der Polizei« ernannten SS-Ogruf. Udo v. Woyrsch kommandiert wurde.
Wie ihre ‚Vorgänger’ in der Tschechoslowakei führten auch die Einsatzgruppen des Polenfeldzugs (obwohl die Zusammenfassung der Spitzenämter von Sipo und SD durch Schaffung des RSHA bevorstand) noch nicht (wie 1941) den Namen »Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und SD«, sondern hießen nur »Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei«, obwohl eine Reihe von aktiven SD-Leuten in ihnen Dienst taten und alle Angehörigen dieser Formationen die Felduniform der SS-Verfügungstruppe (SS-VT) mit der SD-Raute am linken Unterarm trugen.
Jede der Einsatzgruppen I - VI bestand aus 2 - 4 Einsatzkommandos von jeweils 120 bis 150 Mann. Es gab insgesamt zunächst 14, ab dem 12.09.1939 spätestens 16 Einsatzkommandos (Gesamtstärke ca. 2.700 Mann), wobei neben dem aus Angehörigen der Danziger Gestapo nachträglich gebildeten „selbständigen Einsatzkommando 16“ noch ein in Allenstein aufgestelltes, offenbar ebenfalls selbständiges »SD-Einsatzkommando Bromberg« bzw. »SD-Einsatzkommando 16« im Raum Bromberg-Graudenz-Thorn tätig wurde, ferner ein wesentlich aus Angehörigen der Danziger Polizei gebildete „Einsatzkommando 18“ im Raum von Gdingen.
Die »Einsatzgruppen und Einsatzkommandos der Sicherheitspolizei« wurden mit Erlass vom 20.11.1939 für aufgelöst erklärt.
Die Zuteilung des bisherigen Personals der betreffenden Einsatzgruppen richtete sich in diesen „eingegliederten Gebieten“ (z.B. Danzig-Westpreußen, Wartheland) nach dem auch sonst im Reich geltenden Prinzip einer Trennung der Gliederungen von Gestapo, Kripo und SD – mit einem jeweils gemeinsamen Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD. So „traten“ gemäß obigem Erlass nunmehr im Reich die Angehörigen der Gestapo der bisherigen Dienststellen Danzig und Bromberg des Eins.Kdo. 16 zu den Staatspolizeistellen Graudenz und Bromberg; die Angehörigen der Geheimen Staatspolizei des Gruppenstabes der bisherigen Eins.Gr. VI  zum Stab des (neuen) Inspekteurs der Sipo und des SD in Posen; die Angehörigen der Stapo des Eins.Kdo. „11“ der bisherigen Eins.Gr. VI (d.h. des Ende Okt. nach Hohensalza entsandten, damaligen Eins.Kdo. 1 der Eins.Gr. V) zur Staatspolizeistelle Hohensalza; diejenigen, des bisherigen Eins.Kdo. „14“ der (in der ehem. dt. Provinz Posen verwendeten) Eins.Gr. VI zur Staatspolizeistelle Lodz (sic); diejenigen des Eins.Kdo. „15“ der bisherigen Eins.Gr. VI zur Staatspolizeileitstelle Posen. Im (neuen) Regierungsbezirk Kattowitz traten die Angehörigen der Gestapo der bisherigen „Einsatzgruppe z.b.V.“ zur Staatspolizeistelle Kattowitz.
Im »Generalgouvernement« schließlich, wo gemeinsame Dienststellen vorgesehen waren, traten gemäß dem Erlass vom 20.11.1939 die „Angehörigen der Geheimen Staatspolizei und des SD“ der Einsatzgruppen I, II, III und IV zu den neuen stationären, zunächst nur als »Kommandeure der Sicherheitspolizei«  – durch Erlass des RFSS Himmler v. 16.12.1939 dann aber als »Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD«  –  bezeichneten Dienststellen in Krakau, in Lublin, in Radom und in Warschau – unter dem früheren Chef der Einsatzgruppe I, SS-Brigadeführer Streckenbach, als „Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD“ im Generalgouvernement (kurz: GG).

Quelle:
Krausnick/Wilhelm, Die Truppe des Weltanschauungskrieges - Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938-1942

Gruß Uwe
« Letzte Änderung: Sa, 26. Mai 2012, 13:35 von UHF51 »

Offline UHF51

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Re: Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD
« Antwort #2 am: Sa, 26. Mai 2012, 13:29 »
Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei (Sipo) und SD

Ursprünglich waren, entsprechend der Aufstellung von drei Heeresgruppen, zunächst auch drei Einsatzgruppen - zu je 3 bis 4 Kommandos - vorgesehen. Es kam denn aber noch zur Bildung einer vierten, welche der mit den 2 rumänischen Armeen vorrückenden deutschen 11. Armee zugeteilt wurde.
1. Einsatzgruppe A - für das Baltikum
mit den Sonderkommandos 1a und 1b
sowie den Einsatzkommandos 2 und 3;
2. Einsatzgruppe B - für Weißrussland
den Sonderkommandos 7a und 7b
sowie dem "Vorkommando Moskau"
sowie den Einsatzkommandos 8 und 9
3. Einsatzgruppe C - für die nördliche und mittlere Ukraine
mit den Sonderkommandos 4a und 4b
den Einsatzkommando 5 und 6
4. Einsatzgruppe D - für Bessarabien, die Südukraine, die Krim und Kaukasien
mit den Sonderkommandos 10a und 10b
sowie den Einsatzkommandos 11a, 11b und 12

Führer der Einsatzgruppen und ihre Gliederungen ab 22.06.1941

Einsatzgruppe A
Dr. Walter Stahlecker, SS-Oberführer/Brigf. u. Gen.Maj. d. Pol. (bis 23. März 1942, gefallen)
Dr. Heinz Jost, SS- Standartenführer/Brigf. u. Gen.Maj. d. Pol. (24. März bis Anfang September 1942)
Dr. Humbert Achamer-Pifrader, SS-Oberführer (10. September 1942 - 04. September 1943, gefallen 25.04.1945)
Friedrich Panzinger, SS-Oberführer  (04. September 1943 - Mai 1944)
Dr. Wilhelm Fuchs, SS-Oberführer u. Oberst d. Pol. (bis Oktober 1944)

Einsatzgruppe B
Arthur Nebe, SS-Brigadeführer (bis Ende Oktober 1941)
Erich Naumann, SS-Oberführer (Anfang November bis Febr./März 1943)
Horst Böhme (12. März 1943 - 28. August 1943)
Dr. Erich Ehrlinger, SS-Obersturmbannführer (28. August - April 1944)
Heinrich/Heinz Seetzen [SS-Hstuf.?] (28. April 1944 - August 1944)
Horst Böhme (12. August 1944)

Einsatzgruppe C
Dr. Dr. Otto Rasch, SS-Oberführer (bis Anfang Oktober 1941)
Dr. Max Thomas, SS-Brigadeführer (Oktober 1941 - 28. August 1943)
Horst Böhme, [Boehme?] (06. September 1943 bis Ende März 1944)

Einsatzgruppe D
Otto Ohlendorf, SS-Brigadeführer (bis Juni 1942)
Walter Bierkamp, SS-Oberführer (ab Juli 1942 bis Juli 1943, danach BdS Krakau)

Kommandos der Einsatzgruppe A

Sonderkommando 1a / 03.12.1941: KdS Estland
Dr. Martin Sandberger, Obersturmbannführer (bis Herbst 1943)
Bernhard Baatz, Ostubaf. (31. Oktober 1943 bis 15. Oktober 1944)

Sonderkommando 1b / 03.12.1941: KdS Weißruthenien
Dr. Erich Ehrlinger, SS-Obersturmbannführer (bis 03. Dezember 1941)
Dr. Eduard Strauch, SS-Ostubaf. (03. Dezember 1941 bis Juni 1943)
Dr. Erich Isselhorst, SS-Ostubaf.  (30. Juni 1943 bis Oktober 1943)

Einsatzkommando 2 / 03.12.1941: KdS Lettland
Rudolf Batz, SS-Sturmbannführer (bis Anfang November 1941)
Dr. Eduard Strauch, SS-Ostubaf. (04. November 1941 - 03. Dezember 1941)
Dr. Rudolf Lange, SS-Stubaf. (ab 03. Dezember 1941)

Einsatzkommando 3 / 03.12.1941 [?]: KdS Litauen
Karl Jäger (bis Herbst 1943)
Dr. Wilhelm Fuchs, SS-Oberführer u. Oberst d. Pol. (15. September bis 06. Mai 1944)
Hans Joachim Böhme (11. Mai bis 01. Januar 1945)

1942/43 neugebildete bzw. umbenannte Kommandos der Einsatzgruppe A

Einsatzkommando 1a
Dr. Martin Sandberger, SS-Ostubaf. (vmtl. ab Mitte Mai 1942 bis Herbst 1942)
Einsatzkommando 1
Karl Tschierschky, SS-Ostubaf. (1942 vmtl. nur kurze Zeit)
Dr. Erich Isselhorst, SS-Ostubaf. (November 1942 [?] bis Juni 1943)
Bernhard Baatz, SS-Ostubaf. (ab August 1943, war auch ab 31. Okt. 1943 KdS Estland)

Einsatzkommando 1b
Dr. Hermann Hubig, SS-Stubaf. (vmtl. ab Mitte 1942 bis Oktober 1942) danach:
Dr. Manfred Pechau, SS-Stubaf.

Einsatzkommando 2
Dr. Manfred Pechau, SS-Stubaf. (im März 1943 genannt)
Reinhard Breder, SS-Stubaf. (26. März bis Juli/August 1943)
Oswald Poche, SS-Ostubaf. (ab Juli/August 1943)

Einsatzkommando 1c
Kurt Graaf, SS-Stubaf. (vmtl. ab August 1942 bis Ende November 1942)
Einsatzkommando 3
Karl Traut, SS-Ostubaf. (November 1942 bis Mai [?] 1943)

Kommandos der Einsatzgruppe B

Sonderkommando 7a
Dr. Walter Blume, SS-Ostubaf. (bis September 1941)
Eugen Steimle (September bis Dezember 1941) danach vertretungsweise:
Kurt Matschke
Albert Rapp, SS-Ostubaf. (Februar 1942 bis 28. Januar 1943)
?
Helmut Looss (Juni 1943 bis Juni 1944)
Dr. Werner Best, SS-Ogruf. (Juni 1944 bis Okt./Nov. 1944)

Sonderkommando 7b
Günther Rausch, SS-Ostubaf. (bis Jan./Febr. 1942)
Adolf Ott, SS-Ostubaf. (Mitte Februar 1942 bis Januar 1943); mglw. vertreten d.
Dr. Josef Auinger, SS-Ostubaf. (Juli bis Oktober 1942)
Karl Rabe, SS-Ostubaf. (Jan/Febr. 1943 bis Oktober 1944)

Vorkommando Moskau/Sonderkommando 7c
Dr. Fanz Six, SS-Standartenführer (bis 20. August 1941)
Waldemar Klingelhöfer (Vertretungsweise; Klingelhöfer leitete ab Oktober das vom Vorkdo. Moskau abgetrennte u. später aufgelöste "Vorkdo. Gruppenstab" bis Dezember 1941.)
Dr. Erich Körting (Mitte September bis Dezember [?] 1941; im Januar 1942 Vorkdo. Moskau unter Verschmelzung mit Teiltrupp Döring der Eins.Gruppe B zum Sonderkommando 7c umgebildet.)
Wilhelm Bock (Dezember 1941 bis Mitte 1942), Vertretung:
Rudolf Schmücker (Juni bis Spätherbst 1942)
Wilhelm Bluhm (Spätherbst 1942 bis Juli 1943)
Wilhelm Eckardt (Juli bis Dezember 1943; Verschmelzung mit Sonderkdo. 7a.)

Einsatzkommando 8
Dr. Otto Bradfisch (bis 01. April 1942)
Heinz Richter (01. April bis September 1942)
Dr. Erich Isselhorst (September bis November 1942)
Hans Schindhelm (13. November 1942 bis Oktober 1943)

Einsatzkommando 9
Dr. Alfred Filbert (bis 20. Oktober 1941)
Oswald Schäfer (Oktober 1941 bis Februar 1942)
Wilhelm Wiebens (Februar 1942 bis Januar 1943)
Dr. Friedrich Burchardt (Januar 1943 bis März 1944)

Kommandos der Einsatzgruppe C

Sonderkommando 4a
Paul Blobel (bis Januar 1942)
Dr. Erwin Weinmann (13. Januar bis Juli 1942)
Eugen Steimle (August 1942 bis 15. Januar 1943)
Theodor Christensen (Januar 1943 bis Ende 1943 [?])

Sonderkommando 4b
Günther Herrmann (bis September 1941)
Fritz Braune (01. Oktober 1941 bis 21. März 1942 [?])
Dr. Walter Haensch (Mitte März 1942 [?] bis Juli 1942)
August Meier (Juli 1942 bis November 1942)
Friedrich Suhr (November 1942 bis August 1943)
Waldemar Krause (August 1943 bis Januar 1944)

Einsatzkommando 5
Erwin Schulz (bis Ende September 1941)
August Meier (Ende September 1941 bis Januar 1942 [?])
Das Einsatzkommando wurde spätestens im Januar 1942 aufgelöst.

Einsatzkommando 6
Dr. Erhard Kroeger (bis November 1941)
Robert Mohr (Anfang November 1941 bis Mitte September 1942)
Ernst Biberstein (kommandiert im Juni 1942; Mitte September 1942 bis bis Mai 1943 [?])
Friedrich Suhr (August 1943 bis November 1943)

Kommandos der Einsatzgruppe D

Sonderkommando 10a
Heinz Seetzen (bis Juli 1942)
Dr. Kurt Christmann (01. August 1942 bis Juli 1943)

Sonderkommando 10b
Alois Persterer (bis Februar 1943 [?])
Eduard Jedamzik (bis Mai 1943 [?])

Sonderkommando 11a
Paul Zapp (bis Juli 1942)
Vor dem Marsch in den Kaukasus im Juli 1942 wurde das Sonder-Kdo. 11a zunächst aufgelöst und tw. dem Sonder-Kdo. 11b eingegliedert, welches daraufhin einige Zeit die Bezeichnung Einsatzkommando 11 führte;
jedoch:
Dr. Gerhard Bast (November bis Dezember 1942 Führer des Sonderkommando 11a)
Hersmann [?] (Dezember 1942 bis Mai 1943)

Sonderkommando 11b
Heinz Unglaube (bis Juli 1941; nach Teilung des Einsatz-Kdo. 11 in 11a und 11b)
Bruno Müller (Ende Juli 1941 bis Oktober 1941)
Dr. Werner Braune (Oktober 1941 bis Anfang September 1942)
Paul Schulz (September 1942 bis Februar 1943 [?])

Einsatzkommando 12
Gustav Nosske (bis Februar 1942)
Dr. Erich Müller (Februar 1942 bis Oktober 1942)
Günther Herrmann (Oktober 1942 bis März 1943)

Ende März 1943 wurde die Einsatzgruppe D (Zeugnissen zufolge) in Kampfgruppe Bierkamp umbenannt. Im Mai 1943 bestanden noch die Sonderkommandos 10a, 11b und das Einsatzkommando 12.


Quelle: Wie vor!
Gruß Uwe

 


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